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RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt | 18.03.2026

Zukunftsfähige Gesundheitsversorgung im Fokus: Präsidium des Deutschen Landkreistages besucht RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt

Wie lässt sich eine hochwertige medizinische Versorgung im ländlichen Raum dauerhaft sichern? Diese Frage stand Ende Februar im Mittelpunkt des Besuchs des Präsidiums des Deutschen Landkreistages am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Anlass war die 321. Präsidialsitzung des Deutschen Landkreistages im Landkreis Rhön-Grabfeld.

Rund 30 kommunalpolitische Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Deutschland informierten sich vor Ort über Versorgungsstrukturen, Innovationen und Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen. Der Deutsche Landkreistag vertritt die Interessen der 294 deutschen Landkreise auf Bundesebene.

Thomas Habermann, Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld und Erster Vizepräsident des Bayerischen Landkreistages, eröffnete den Austausch mit einer klaren Botschaft: „Krankenhäuser sind ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge in den Landkreisen. Gerade im ländlichen Raum brauchen wir tragfähige Konzepte, um eine hochwertige medizinische Versorgung langfristig sicherzustellen.“ Habermann betonte zugleich die Bedeutung unterschiedlicher Trägerstrukturen: „Auch private Klinikträger leisten eine Versorgung auf höchstem Niveau. Am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt wird nicht nur die Grund- und Regelversorgung sichergestellt, sondern auch hochspezialisierte Medizin angeboten – unabhängig vom Versicherungsstatus der Patienten.“

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt vereint überregionale Fachkliniken mit der Sicherstellung der Grund- und Regelversorgung. Das medizinische Spektrum reicht von ambulanter und stationärer Behandlung bis zur Rehabilitation. Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen kardiovaskuläre und muskuloskelettale Medizin sowie im fachübergreifenden Zentrum für neurovaskuläre Medizin, das zuletzt durch die Etablierung der Neurochirurgie und den Ausbau der Neuroradiologie erweitert wurde. 

„Medizinische Qualität entsteht durch interdisziplinäre Zusammenarbeit“, erklärte Prof. Dr. Sebastian Kerber, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Kardiologie I. „Das Zusammenspiel ambulanter, stationärer und rehabilitativer Behandlung – kombiniert mit moderner Medizintechnik und hochqualifiziertem Personal – ermöglicht eine sektorenübergreifende Versorgung, bei der der Patient im Mittelpunkt steht.“

Auch Investitionen und Zukunftsstrategien wurden beim Besuch thematisiert. „Wettbewerb fördert Innovationen“, sagte Hannah Gilles, Geschäftsführende Direktorin am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. „Wir investieren kontinuierlich in moderne Infrastruktur, Digitalisierung, neue medizinische Angebote und attraktive Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden. Wirtschaftlichkeit folgt der Qualität.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die zunehmende Ambulantisierung medizinischer Leistungen. Der Campus reagiert darauf mit dem Ausbau ambulanter Angebote und einer engen Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung. Ziel ist eine durchgängige, patientenorientierte Versorgung über alle Versorgungsstufen hinweg.

Während ihres Besuchs erhielten die Landrätinnen und Landräte auch Einblicke in die medizinische Praxis am Campus. Vorgestellt wurden unter anderem die Abläufe der Notfallversorgung sowie die moderne Bildgebung in der Radiologie mit dem innovativen Photon-Counting-CT. Darüber hinaus informierten sich die Gäste über die Geburtshilfe mit ihren ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen. 

Der Austausch machte deutlich: Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum erfordert das Zusammenspiel von medizinischer Qualität, wirtschaftlicher Stabilität und verlässlichen politischen Rahmenbedingungen.

 

RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt | Unternehmenskommunikation
Katrin Schmitt | kommunikation@campus-nes.de

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